Mittwoch, 22. Mai 2013

Spargelfest -- Fest der Stoffe und Quilts

Wieder ein Jahr vergangen, kommendes Wochenende ist Spargelfest!
 
Ich freue mich auf euren Besuch, Näheres dazu gibt es am

Shopblog

zu lesen.
 
 

Mittwoch, 24. April 2013

Ufologische Grabungsarbeiten

Was einem alles in die Hände fällt, wenn man nach ein paar Blöcken sucht die man für eine Quilt-as-you-go-Demo benutzen möchte .... unglaublich. Die Blöcke die ich gesucht habe, die wurden auch gefunden und sind schon verarbeitet. Aber dann tauchten noch andere Ufos auf, unter anderem das hier ----


Vier einsame Blöcke, jeder 40 cm groß, warten darauf endlich in irgendetwas verwandelt zu werden. Was nicht schwierig wäre, wenn der Kranzblock nicht gar so fligran wirken würde gegen die kraftvollen "Rose of Sharon" Blöcke. Wegpacken will ich sie nicht, ich befürchte dann wird das nie mehr fertig und es wäre schade, sie sind schön appliziert und irgendwie ... einsam, obwohl zu viert :)
 
Ein neues Foto vom mittlerweile 7 Monate alten Wodka, genannt Woody, oder "der wilde Wutz", oder auch WÜTERICH. An Namen mangelt es nicht, nur wenn es dezitiert WODKA heisst, dann lasst er die Ohren hängen wie hier am Bild. Das personifizierte schlechte Gewissen in 3,5 kg Kampfstärke. Er weiß ganz genau er hat im Quiltshop nichts verloren und ist hinausgewuscht, ich wollte gerade den Quilt fotografieren und was sitzt unten am Bild .... Woody Woodstock. Leibhaftig!

Also zuerst den Hund fotografiert und dann ab in die Wohnräume mit ihm, zurück zu Freund Lenin, der schon viel zu behäbig ist um sich solche flotten Ausflüge zu erlauben. Außer es geht ums Essen, dann sind beide gleich schnell :)
 

Dienstag, 13. November 2012

Familienzuwachs

Man sollte meinen, mir wäre sicher nicht langweilig. Das hat auch nichts mit Zeitvertreib zu tun, auch nicht mit Unterhaltung, sondern mir hat ganz einfach seit Jahren etwas gefehlt. Ich bin ein Hundemensch, der mit zwei Katzen lebt. Die haben ihr Eigenleben, ich hätte gerne ein Miteinanderleben, also irgendwo fehlte immer irgendetwas. Nach einem 50 kg schweren Schäferhund ist die Lücke zwar schwer zu füllen, aber am besten nicht dort weitermachen wo man aufgehört hat sondern neu starten.

Und dann kam er .....

Wodka. Kein Witz, so heisst der kleine Kerl. Ein reinrassiger Mini-Malteser, der sich anscheinend um das "Mini" nicht so sehr kümmert und sich benimmt wie ein "Maxi", außerdem wächst wie Unkraut. Bei so einem edlen Getier einen so trivialen Pflanzenvergleich zu finden, naja, er hört es ja nicht.

Die erste Nacht zu Hause  -- im übrigen habe ich kleine Hände, keine Pranken. Der Wautschi war winzige, gerade mal 700g und 13 Wochen alt. Ein Baby eben.


Das Gute an der Kleinheit ist, es beisst nicht schlimm sondern es fühlt sich eher an, als würde ein Fisch an einem knabbern. Mittlerweile hat sich das geändert, mit Knabbern ist jetzt Schluß, jedes Kind muß erzogen werden und auch Hundebabys brauchen ihre Grenzen :) Ist ja nicht mein erster Welpe, also reine Routine. Dachte ich mir! Problem: er ist eben soooooo klein!


So sieht es also aus wenn es läuft, ein Futzel-Wutzel-Minihund. Das Wachstum ist in zwei Schübe geteilt, die sich regelmässig wiederholen, mal in in die Länge, mal in die Breite. Woher man das nur kennt? Kinder sind eben Kinder, auch wenn es Hundekinder sind.


Witzig ist ja Hundespielzeug für die winzige Größe zu finden. Jetzt geht es langsam, wir nähern uns dem praktischen Katzenspielzeug (übrigens muß er auch ein Katzengeschirr anziehen, denn er ist noch zu klein für die kleinste Hundegröße). Frech wie Oskar, unser Junior. Aber es fühlt sich angenehm komplett an, er wandert auch mit mir zur Arbeit ins Schöppchen, allerdings bis zu den Stoffen dringt er nicht vor, er darf ab und zu auf Kurzbesuch am Arm von Oma. Auch Hunde brauchen Großeltern, die verhätscheln ihn dermaßen, daß es mit der Erziehung etwas schwierig ist --- aber Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden :)

Was also jetzt beim Sticheln des "Wo die Liebe hinfällt" Samplers auf meinem Schoß liegt ist keine Nähmappe, sondern Wodka. Antialkoholisch.

Sonntag, 5. August 2012

Sie bloggt wieder .....

.... und sie näht wieder :)

http://evelineund1001quilts.blogspot.co.at/

Und sie bloggt wieder, lange hat es gedauert und jetzt stehen die Nähzeichen wieder auf Normalität --- ich freue mich wirklich sehr, daß Mama wieder Spaß am Nähen hat :)

Montag, 30. Juli 2012

Aus Hemd wird Kissen

Ein Kinderhemd vom Giraffensohn ist mir in die Hände gefallen beim Feng-Shui-mässigen Aufräumemarathon, und wieso auch immer, das Hemd konnte ich nicht weggeben. Aber aufheben? Auch keine gute Idee. Umarbeitung war dann das Resultat.

Man nehme ... ein ehemaliges Lieblingshemd, in gutem Zustand (sonst lohnt sich die Arbeit nicht, wenn es anfängt sich aufzulösen), eine Schneidematte und ein Lineal.

Das Hemd wird gebügelt (zum letzten Mal! *g*), faltenfrei aufgelegt und dann wird ein passendes Quadrat herausgeschnitten, komplett durch alle Lagen, die Knopfleiste ist dabei geschlossen. Ich habe 38 x 38 cm aus dem Hemd geschafft, mehr war nicht zu holen ;)

Die beiden Quadrate dann mit den rechten Seiten zueinanderzeigend rundherum füßchenbreit nähen und das Kissen wenden. Die Knopfleiste entlang der bereits vorhandenen Naht so weit zusteppen, daß man noch bequem ein Innenkissen einschieben kann. Dann rundherum je nach Größe des Innenkissens (bei mir 30 x 30 cm) eine Stehkante absteppen - so kann man den vorhandenen Stoff ausnutzen wenn man keine 40 x 40 cm zur Verfügung hat ;). Und fertig ist das Nostalgiekissen.

Und wer verwendet es??? Giraffensohn, richtig! Glaubt man ja nicht, er ist mit dem Kissen abgedampft und findet das total witzig :)

Montag, 25. Juni 2012

Rückfällig

Warum nur, ach warum ........

Ein zu langer Blick ins Buch wird Schuld haben, ich bin rückfällig geworden. Schon wieder die gute Jane. Wenn ich mir aber auch überlegen mußte, mit welchen Blöcken man bei welchen Techniken am einfachsten beginnt. Und wenn man darüber nachdenket könnte man doch gleich nähen, weil die paar Blöcke ..... und so schöne Stoffe. Patsch, schon war´s passiert gestern. Und vier Blöcke haben das Licht der Welt erblickt.


Hallo Welt! Neue Dear Jane Blöcke braucht das Land :) Alle noch ungebügelt, das Bügeleisen steht einen Meter weit weg ... schon sehr weit.

Wenn man den Dear Jane Quilt in Techniken sortiert, dann repräsentieren diese vier Blöcke erst einmal zwei. Nämlich Paper Piecing mit der Maschine (Nähen auf Papier), das sind die einfachsten drei Blöcke davon. Und ja, ich habe absichtlich bei einem Block den Stoff verdreht und aus hell dunkel gemacht ;)
Zweite Technik: Applikation, meinen Block habe ich diesmal mit Reverse Applique genäht, einfach zu verlockend dafür.

Wieviele es werden ---- ich habe keine blasse Ahnung. Genäht habe ich alle schon, wer weiß wie oft bei einigen wenn ich an Swaps denke, oder Blöcke für Freundinnen die "Nähblockaden" hatten, viele kann man in verschiedenen Techniken nähen und die Westfalenstoffe haben es mir agnetan. Die sind einfach zu hübsch, wenn sie so alle brav Fat Quarter an Fat Quarter in meinem Nähzimmer stehen. Die müssen doch verwendet werden ;)

Dienstag, 10. April 2012

Koeln - Prost!

Ich bin euch noch viele Fotos schuldig, von Rom, Barcelona, Paris ....

Damit die Reihenfolge nicht noch länger wird kommen jetzt ein paar Eindrücke von vor zwei Wochen, aus Köln. Ein schneller Wochenendtrip zur H und H-Tradeshow, ein wenig Arbeit und eine Menge Freizeit. Weil zu zweit ist man bekanntlich schneller als alleine und der beste LG entpuppt sich immer mehr als begnadeter Einkäufer. In so manchem Mann steckt ein kleiner Tuchhändler, würde man gar nicht glauben ;)

Das war gleich beim Einchecken im Hotel eine Riesenüberraschung. Hoch droben hing ein wunderschöner Amishquilt, perfekt genäht, mit dünner Streifenbreite in schöner Ebenmässigkeit. Wirklich ein Prachtstück, natürlich war mein Blick verständlicherweise immer nach oben gerichtet und da so etwas meistens anziehend für herumstehende Hotelgäste ist, waren innerhalb kurzer Zeit alle damit beschäftigt sich den Nacken auszurenken und nach oben zu blicken :)

Dann ging es pfeilschnell zur Tradeshow, wo ein paar Termine zeitlich fixiert waren und es ging sich alles prächtig aus -- der Herr saß dort schon längst gemütlich und signierte Bücher ;) Wenn alle Menschen ein so frohes Gemüt hätten wie Kaffe Fasset, dann würden die Welt in guter Laune versinken. Er ist ein echter Sonnenschein, witzig und zuvorkommend.
Wir hatten es hinterher geschafft uns in ein kultiges Lokal mitten in Köln zu begeben, wo der männliche Teil unserer Wochenend-Arbeitsgemeinschaft sich einem Kölsch und der Fußballübertragung widmen konnte. Wie kann das Leben doch einfach sein! Ich bin kein Fan von Bier, aber ein kleines Kölsch hat mich bekehrt. Was auch immer an dem Getränk anders ist, als an anderen Biersorten .....  das hier schmeckt lecker, und es ist frauenfreundlich-klein. Wenn man das Bier im Wiener Schweizerhaus ansieht bekommt man Angst vor dem Ertrinkungstod, aber so ein leckeres winziges Kölsch ist wirklich eine traumhafte Abkühlung. Dafür muß man Köln wirklich in höchsten Tönen loben ..... aber dafür liebe Kölner, lasst das mit dem "Kaffe" bleiben. Vier Versuche, einer grusliger als der andere ;)

Frühmorgens ging es wieder weiter, der Dom liegt noch ein wenig im Frühdunst, eine wirklich imposante Erscheinung. Und er lag direkt vor unserer Hoteltüre, ein Hüpfer und man war dort. Zu meinen Auswärtsaufenthalten gehört immer ein längerer Besuch der Kirche, wie das sprichwörtliche Amen im Gebet.

Jetzt stellt der Kölner Dom allerdings eine Besonderheit dar. Er ist sehr groß, aber im Vergleich zu anderen Kirchen dieser Größe ist nichts drin. Er muß in früherer Zeit sehr wohl gut "gefüllt" gewesen sein, warum aber auch immer zieht sich die Schönheit des Doms in den nichtöffentlichen Teil zurück. Der Schrein der heiligen drei Könige ist nicht sichtbar, zumindestens kann er mehr erahnt als gesehen werden. Wenn man durch alle möglichen Gitter spechtelt, dann sieht man im vorderen Altarbereich den Dom, wie man ihn sich eigentlich vorgestellt hat. In die Mitte des Doms wurde aber ein "Volksaltar" gebaut, eines dieser Holzpodeste auf die man ein paar Stücke Einrichtung stellt, um näher beim Volk zu sein. Dadurch ist der vordere Teil komplett abgetrennt und damit für Gläubige verloren.

Für die Leere der Schatzkammer können sie allerdings wirklich nichts dafür, in den 70ern wurde die Schatzkammer von Räubern in Bergsteigerausrüstung heimgesucht, alles was wertvoll und transportabel war wurde durch ein kleines Fenster über ein dort stehendes Baugerüst entfernt. Die Beute betrug ca. 15 Millionen Mark -- man kann den Dom also als geplündert betrachten.


Ein paar prunkvolle, gestickte und gewobene Gewänder, zeugen noch von dem eigentlichen Schatz den die Domschatzkammer einst beherbergen konnte. Exquisite Stickereien, eingewobene Goldfäden, dazu noch einige handgeschnitzte Elfenbeinstücke sind jetzt noch in der Schatzkammer zu sehen.



Ein Bild für meine Sammlung an Wasserspeiern!

Und dort war es einfach herrlich! Es gibt beim Lindt-Schokoladenmuseum eine Plattform, wo man über Köln blickt und der Wind über den Rhein weht. Die Donau ist ein Rinnsal dagegen, der Rhein ist imposant und es riecht dort so gut nach Fluss. Die Sonne war uns sehr gut gesonnen an diesem Tag, das war wie geschenkter Urlaub zwischendurch. An der rechten Flusseite ist übrigens die Stelle, wo die Currywurstbude des Kölner Tatorts beim Dreh stationiert ist. Und punkto Essen ..... GOSCH! Warum gibt es keinen Gosch in Wien? Ich hätte mich dort allein davon ernähren können, was man uns hier in Wien bei Nordsee und Co serviert ist ein schwacher Scherz dagegen. Ich muß nach Sylt ........ ;)